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Rettig fordert mehr Geld für umweltbewusste Klubs

06.12.2019

Köln (SID) - Der ehemalige Geschäftsführer des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli, Andreas Rettig, fordert eine bessere Unterstützung von umweltbewussten Bundesligavereinen. "Man könnte dann bei der Verteilung der Medienerlöse berücksichtigen, wie sich ein Klub zu Themen der Nachhaltigkeit stellt - das wäre ein starkes Signal", sagte der 56-Jährige, der sich seit Ende September eine Auszeit vom Profifußball-Geschäft nimmt, dem Nachrichtenmagazin Focus.

Zudem könne die Bundesliga die "sozialste, bodenständigste und nachhaltigste Liga der Welt werden und sich so von anderen europäischen Ligen abgrenzen", sagte Rettig, der sich auch vorstellen kann, dass dadurch Großkonzerne angelockt werden könnten. Außerdem sollen mehr Geld aus der Vermarktung der TV-Rechte der Bundesliga an die Klubs fließen, die z.B. keine Plastikbecher mehr ausgeben oder bei der Stadionbeleuchtung Energie sparen.

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