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Olympia-Rechte: ARD und ZDF bestätigen Gespräche mit Discovery

18.07.2017

Hamburg (SID) - Neue Hoffnung für die deutschen Sportfans: Die Olympischen Spiele 2018 könnten doch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen sein. ARD und ZDF bestätigten dem SID erneuten Kontakt zum US-amerikanischen Konzern Discovery. "Es gibt Gespräche mit Discovery, aber keine Vereinbarung", teilte das ZDF auf SID-Anfrage mit.

Zuvor hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) über die Wiederaufnahme von Gesprächen mit dem Rechteinhaber über eine Live-Berichterstattung von den Winterspielen in Pyeongchang/Südkorea (9. bis 25. Februar 2018) berichtet. Unter Berufung auf sendernahe Quellen soll laut der Zeitung auch mit Blick auf die darauf folgenden Spiele in Tokio (2020), Peking (2022) und Paris oder Los Angeles (2024), an denen Discovery ebenfalls die TV-Rechte hält, "die Tür wieder auf" sein.

"Natürlich befinden wir uns in Gesprächen mit Eurosport/Discovery – wir haben ja bereits im vergangenen Jahr betont, dass wir uns bemühen würden, Sublizenzen an den Olympischen Spielen zu akzeptablen Bedingungen zu erwerben", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky auf Anfrage des SID: "Eine abgeschlossene Vereinbarung gibt es aber bisher nicht. Aus diesem Grund können wir uns zu der Thematik derzeit nicht weiter äußern."

Im vergangenen November waren die Verhandlungen zwischen Discovery und den öffentlich-rechtlichen Sendern über eine Sublizenz wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen eingestellt worden. "Wir sind in Kontakt mit Discovery – auch vor Ort in Südkorea, da wir ja Rechteinhaber für die Paralympics sind. ARD/ZDF hatten schon im vergangenen Herbst angekündigt, mit Discovery über Highlights und News zu reden", hieß es nun seitens des ZDF, das Rechteinhaber für die Paralympics der behinderten Sportler ist.

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