AFP, Aris Messinis

Ausschreitungen in Athen: Ajax in der K.o.-Runde

27.11.2018

Köln (SID) - Ajax Amsterdam ist vorzeitig in die K.o.-Phase der Champions League eingezogen, das Spiel des niederländischen Fußball-Rekordmeisters bei AEK Athen wurde jedoch von Ausschreitungen überschattet. Der Gruppengegner von Bayern München gewann 2:0 (0:0) beim griechischen Meister und ist nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze in Gruppe E zu verdrängen. Titelverteidiger Real Madrid und die AS Rom zogen bereits vor ihrem direkten Duell am 5. Spieltag ebenfalls ins Achtelfinale ein.

Schon vor dem Spiel im Athener Olympiastadion war es zu Ausschreitungen gekommen. Laut einem Bericht der niederländischen Tageszeitung De Telegraaf warfen AEK-Anhänger vor dem Anpfiff mehrere Feuerwerksgeschosse in den Ajax-Block. Ein Molotow-Cocktail sei an einer Plexiglasscheibe des Blocks explodiert, Bilder zeigten einen Feuerball unmittelbar neben dem Zuschauerbereich der Amsterdam-Anhänger. Ein Ajax-Fan soll eine schwere Kopfverletzung erlitten haben, mehrere Zuschauer seien behandelt worden.

Dusan Tadic (68., Foulelfmeter/72.) sorgte per Doppelpack für die Treffer der Niederländer, AEK-Spieler Marko Livaja (67.) sah die Gelb-Rote Karte. Auch die Münchner von Trainer Niko Kovac können am Dienstagabend (21.00 Uhr/Sky) vorzeitig den Sprung ins Achtelfinale perfekt machen. Dazu würde bereits ein Unentschieden im Heimspiel gegen Benfica Lissabon reichen.

Real, die Mannschaft des deutschen Nationalspielers Toni Kroos, und die Roma können nicht mehr auf Platz drei der Gruppe G zurückfallen, nachdem ZSKA Moskau sein Spiel gegen Viktoria Pilsen am frühen Abend 1:2 (1:0) verlor. Die Königlichen können am Dienstagabend (21.00 Uhr/DAZN) mit einem Dreier vorzeitig den Gruppensieg perfekt machen. 

Der sechsmalige russische Meister ZSKA hat hingegen keine Chance mehr auf die Runde der besten 16 Teams, Pilsen rückte auf Platz drei vor. Nikola Vlasic (10.) erzielte mit einem verwandelten Foulelfmeter die ZSKA-Führung. Roman Prochazka (56.) traf zum Ausgleich der Gäste, die das Spiel durch Lukas Hejda (81.) gar noch drehten. Kurz vor der Pause war Prochazka noch mit einem Elfmeter an ZSKA-Torhüter Igor Akinfejew gescheitert (44.).

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