AFP, Berend Baalmann

Suche nach Containern der "MSC Zoe" wird wegen Sturms unterbrochen

07.01.2019

Cuxhaven (AFP) - Die Suche nach den Container des in der Nordsee havarierten Frachters "MSC Zoe" wird am Montagabend wegen eines Sturms unterbrochen. Das teilte das deutsche Havariekommando in Cuxhaven mit. Es sei in der Nacht zum Dienstag mit Windstärken von bis zu elf Beaufort und schlechter Sicht zu rechnen. Mehrere Behördenschiffe suchen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet nach den rund 270 verlorengegangenen Containern.

Nach Angaben des Havariekommandos wurden bisher rund 260 Behälter entdeckt, die überwiegende Mehrheit in den Niederlanden. 220 wurden dort auf dem Meeresboden geortet, 20 weitere Container an der Küste angeschwemmt. Etwa 20 Transportbehälter wurden auf deutschem Gebiet gesichtet. Etliche davon sanken und liegen 22 Kilometer nördlich der Insel Borkum auf Grund, wie die Einsatzzentrale weiter mitteilte.

Die knapp 400 Meter lange "MSC Zoe" hatte vor gut einer Woche in einem Sturm zahlreiche Container verloren, darunter auch zwei mit Gefahrgut. Behördenschiffe sowie Flugzeuge und Hubschrauber suchen nach den Containern. Eine von der Reederei beauftragte Spezialfirma soll sie bergen. Ein Teil der Ladung wurde auf Inseln angeschwemmt.

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