AFP, Daniel Reinhardt

Bericht: Bundesinnenministerium rechnet mit Rekordkosten für Bundestagswahl

26.08.2017

Saarbrücken (AFP) - Das Bundesinnenministerium rechnet einem Medienbericht zufolge mit Rekordkosten für die Bundestagswahl am 24. September. Wie die "Saarbrücker Zeitung" am Samstag berichtete, veranschlagt das Ministerium 92 Millionen Euro für die Organisation des Urnengangs. Vor vier Jahren wurden demnach rund 77 Millionen Euro ausgegeben.

Für den Anstieg verantwortlich sind den Angaben zufolge die höheren Portokosten für das Versenden von Wahlbenachrichtigungen und Briefwahlunterlagen. Außerdem erhielten die Wahlhelfer höhere Zuwendungen, erfuhr die Zeitung aus dem Innenministerium. Die Wahlvorstände bekämen jeweils 35 Euro für den Tag, die übrigen Mitglieder jeweils 25 Euro. Vor vier Jahren habe die Summe bei 21 Euro gelegen.

Wie die Zeitung unter Berufung auf den Deutschen Städte- und Gemeindebund berichtete, werden bei der Bundestagswahl 650.000 ehrenamtliche Wahlhelfer benötigt, die in rund 90.000 Wahllokalen für einen reibungslosen Ablauf sorgen sollen. In einigen Kommunen müssten bei den Wahlhelfern "noch Lücken" geschlossen werden, sagte der Hauptgeschäftsführer des Gemeindebundes, Gerd Landsberg.

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