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David Copperfield muss seinen berühmten Zaubertrick verraten

20.04.2018

Für einen Magier ein Albtraum! Wie unter anderem die "Time" berichtet, musste David Copperfield (61, "Illusion") nun tatsächlich vor Gericht das Geheimnis hinter seinem berühmten Trick "Lucky 13" verraten. Er war zuvor von einem Briten angeklagt worden, der sich angeblich im Jahr 2013 während der Show des Zauberkünstlers verletzt haben soll. Der Mann namens Gavin Cox gab an, sich bei einem Sturz die Schulter ausgerenkt und eine Hirnverletzung erlitten zu haben sowie seitdem an chronischen Schmerzen zu leiden.

Das Bezirksgericht von Las Vegas hatte den Einwand von Copperfields Anwalt zurückgewiesen, dass die Offenlegung des Tricks ein großer finanzieller Schaden für den Magier bedeuten würde. Das Kunststück beinhaltet unter anderem die zufällige Auswahl von 13 Personen aus dem Publikum, die der 61-Jährige schließlich verschwinden und in einem anderen Teil des Saals wieder auftauchen lässt.

Das steckt hinter dem Trick "Lucky 13"

Copperfields Produzent erklärte nun gezwungenermaßen vor Gericht, wie das Kunststück funktioniert. Demnach werden die auf der Bühne sitzenden Teilnehmer, sobald der Vorhang gefallen ist, von den Mitarbeitern des Zauberkünstlers durch eine geheime Tür in ein unterirdisches Tunnelsystem gelotst. Am Ende gelangen sie an der Rückseite des Theaters ins Freie und betreten von hinten den Saal.

Bei eben jenem Gang durch den Tunnel sei Cox gestürzt und habe sich verletzt. "Die Angeklagten hatten die Pflicht, den Zuschauern eine sichere Umgebung zu bieten", sagte Cox' Anwalt Benedict Morelli in der Eröffnungsansprache. Dies sei nicht gewährleistet gewesen, da die Gänge voller Bauschutt und Geröll gewesen seien.

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