AFP, NICHOLAS KAMM

Trump: Warnung an Nordkorea "vielleicht nicht hart genug"

10.08.2017

Bedminster (AFP) - Im Atomstreit mit Nordkorea will US-Präsident Donald Trump den Druck weiter erhöhen. Seine Warnung an die Regierung in Pjöngjang sei "vielleicht nicht hart genug" gewesen, sagte er am Donnerstag vor Reportern auf seiner Golfanlage in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey. Er rief China erneut auf, Nordkorea zum Ende seines Nuklearprogramms zu drängen.

Trump sagte an der Seite von Vizepräsident Mike Pence: "Nordkorea sollte sich lieber zusammenreißen, sonst wird es Ärger kriegen wie nur wenige Staaten zuvor." Seine Drohungen in Richtung Pjöngjang verteidigte der Präsident. Es sei "an der Zeit, dass jemand "für die Menschen in diesem Land eintritt und auch für die Menschen in anderen Ländern".

Trump hatte am Dienstag gesagt, er werde im Atomstreit mit Nordkorea mit "Feuer und Wut" auf Provokationen reagieren. Daraufhin drohte das weitgehend isolierte Land mit dem Raketenbeschuss von Zielen im Umfeld von Guam. Auf der Insel im Westpazifik sind rund 6000 US-Soldaten stationiert.

In Richtung Peking sagte Trump nun: "Ich denke, China kann sehr viel mehr tun." Die Regierung in Peking gilt als der wichtigste Verbündete Nordkoreas.

sel  

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