AFP, Angelos Tzortzinis

Mindestens 13 Tote bei Überschwemmungen in Griechenland

15.11.2017

Athen (AFP) - Bei Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind in Griechenland am Mittwoch mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben wurden in den Fluten in drei Städten westlich von Athen weitere Menschen vermisst. Die Bürgermeisterin von Mandra, Ioanna Kriekouki, sprach im Fernsehsender TV ERT von einem "Desaster biblischen Ausmaßes". Menschen seien von den Wassermassen eingeschlossen. Zu ihrer Rettung sei schweres Gerät nötig.

Außer Mandra waren von den Überschwemmungen die Städte Nea Peramos und Megara betroffen. Fernsehbilder zeigten Tanklastwagen und Busse in der Region, die im Schlamm versanken. Rund ein Dutzend Passagiere wurden aus einem Fernbus gerettet.

Regionalgouverneur Giannis Vasileiou sagte bei TV ERT, die Wettervorhersagen seien schlecht und die Einsatzkräfte blieben in Alarmbereitschaft. Die Feuerwehr erklärte, mehr als 300 Hilferufe seien eingegangen und etwa 120 Feuerwehrleute seien im Katastrophengebiet im Einsatz.

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