AFP, Sergio OCAMPO

Gewalt in Mexiko eskaliert

22.06.2017

Mexiko-Stadt (AFP) - Die Gewalt zwischen den Drogenkartellen in Mexiko eskaliert: Im Mai stieg die Zahl der Morde landesweit auf die neue Rekordmarke von 2186, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Behörde für nationale Sicherheit hervorgeht. Das ist die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen vor 20 Jahren.

Am gefährlichsten ist demnach der südliche Bundesstaat Guerrero mit 216 Morden. Im westlichen Bundesstaat Guerrero, wo verfeindete Drogenkartelle nach der Abschiebung des Drogenbosses Joaquin "El Chapo" Guzman in die USA um die Macht kämpfen, wurden im Mai 154 Menschen ermordet.

Mexiko leidet seit Jahren unter einem extrem gewalttätigen Drogenkrieg. Zehntausende Menschen wurden dabei bereits getötet, auch Entführungen sind an der Tagesordnung. 

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