AFP, Patrik STOLLARZ

Bayer macht im ersten Quartal nach Monsanto-Übernahme weniger Gewinn

05.09.2018

Leverkusen (AFP) - Der Chemiekonzern Bayer hat seine erste Bilanz nach der milliardenschweren Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto vorgelegt. Im zweiten Quartal von April bis Juni sank der Nettogewinn des Unternehmens um knapp 35 Prozent auf 799 Millionen Euro, wie Bayer am Mittwoch mitteilte. Grund für das geschrumpfte Ergebnis sei hauptsächlich, dass die Spezialchemietochter Covestro nicht mehr dazu beigetragen habe. Sie hatte Bayer verkauft, auch um die Übernahme von Monsanto finanzieren zu können.

Der Umsatz des Konzerns stieg um 8,8 Prozent auf knapp 9,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Die Agrarsparte Crop Science, in der Monsanto nun integriert ist, steigerte ihren Umsatz um mehr als 39 Prozent.

Durch die 63 Milliarden Dollar teure Übernahme von Monsanto hat Bayer sein Saatgutgeschäft deutlich ausgeweitet, insbesondere mit Mais und Sojabohnen, wie das Unternehmen mitteilte. Auch das Geschäft mit Unkrautvernichtungsmitteln wie Glyphosat habe sich merklich vergrößert. Regional habe der Konzern insbesondere das Geschäft in Nord- und Lateinamerika ausgebaut.

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