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Roßkopf und Franziska zuversichtlich: "Wir wollen China angreifen"

06.05.2018

Halmstad (SID) - Tischtennis-Bundestrainer Jörg Roßkopf glaubt an die Chancen auf den ersten deutschen Titel bei einer Mannschafts-WM. "Viel stärker als Südkorea kann China gegen uns nicht spielen", sagte Roßkopf nach dem dramatischen 3:2 im Halbfinale am späten Samstagabend. Matchwinner Patrick Franziska ließ dem entscheidenden Punkt gegen Südkorea eine Ansage an die Favoriten folgen: "Wir wollen China angreifen, wir sind bereit, China anzugreifen."

Am Sonntag (14.30 Uhr) treffen sich Deutschland und China zum fünften Mal in einem WM-Endspiel. Bislang hatten die Asiaten stets das bessere Ende für sich, alles andere als ihr 21. Titel wäre auch im schwedischen Halmstad eine Sensation, auch weil alle drei deutschen Top-Spieler nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind.

"Ich bin ganz schön platt, aber auch sehr erleichtert", sagte Timo Boll. Beide Matches hatte der 37-Jährige gegen Südkorea gewonnen, obwohl er erst kurz vor Spielbeginn in die Mannschaft gerückt war. "Bei Timo sah es schlecht aus mit seinem Ischias", sagte Roßkopf: "75 Minuten vor dem Match fiel die Entscheidung, dass er spielt."

Immerhin Patrick Franziska hat seine Oberschenkelzerrung wohl ausgestanden, Dimitrij Ovtcharov dagegen leidet bei der WM. Nach seiner Hüftverletzung ist der Weltranglistendritte weit von seiner Bestform entfernt. Doch in Halmstad "springt jeder für jeden ein", sagte Franziska: "Wir sind eine Einheit, und jetzt stehen wir da, wo wir vor dem Turnier stehen wollten." Als letzter Herausforderer der chinesischen Tischtennis-Übermacht.

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