AFP, John MACDOUGALL

Ziemiak lässt Amt als Vorsitzender der Jungen Union ruhen

11.12.2018

Berlin (AFP) - Der neugewählte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak lässt sein Amt als Vorsitzender der Jungen Union mit sofortiger Wirkung ruhen. Das teilte Ziemiak am Dienstag in Berlin mit. "Als Generalsekretär an der Erneuerung der Partei zu arbeiten und gleichzeitig Vorsitzender der Jungen Union zu sein, sind aus meiner Sicht zwei unvereinbare Tätigkeiten", erklärte er zur Begründung.

Ziemiak war am Samstag auf dem Bundesparteitag in Hamburg auf Vorschlag der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer in sein neues Parteiamt gewählt worden. "Dass mit mir erstmals ein aktives Mitglied der Jungen Union zum Generalsekretär der CDU gewählt wurde, erfüllt mich mit Demut - diese Wahl ist auch eine Auszeichnung für die Junge Union und ihre Rolle innerhalb der Partei", erklärte der 33-Jährige dazu.

Der Anspruch der Jungen Union sei es aber immer auch gewesen, "Stachel im Fleisch zu sein" und die Union "programmatisch voranzutreiben", hob Ziemiak weiter hervor. Ein neuer Vorsitzender der Nachwuchsorganisation soll nun auf einem außerordentlichen Deutschlandtag der Jungen Union im Frühjahr gewählt werden.

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