AFP, Patrick Pleul

Polizei will am Montag Suche nach vermisster Rebecca fortsetzen

18.03.2019

Berlin (AFP) - Vier Wochen nach dem Verschwinden der 15-jährigen Rebecca aus Berlin will die Polizei die Suche nach dem Mädchen am Montag fortsetzen. Der Umfang der Aktion sei aber noch unklar, teilte eine Polizeisprecherin mit. Zuletzt hatten Polizeihunde am Samstag eine Spur an der Autobahn A12 südöstlich der Hauptstadt verfolgt. 

Die Tiere führten die Ermittler zu einer Landstraße Richtung Scharmützelsee nahe der Abfahrt Fürstenwalde-West. Ob die Suche dort oder an einer anderen Stelle weitergeht, wollte die Polizei am Montagmorgen zunächst nicht mitteilen. 

Die eingesetzten Hunde, sogenannte Mantrailer, können den individuellen Geruch eines Menschen auch nach längerer Zeit noch wahrnehmen und von anderen menschlichen Gerüchen unterscheiden.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen nach eigenen Angaben nicht davon aus, Rebecca lebend zu finden. Das Mädchen hatte sich am 18. Februar morgens bei ihrer Schwester und ihrem Schwager im Berliner Stadtteil Britz aufgehalten. Sie kam danach nicht zur Schule.

Der 27 Jahre alte Schwager gilt als tatverdächtig und sitzt in Untersuchungshaft. Sein Auto war nach Angaben der Ermittler durch eine Überwachungsanlage in Brandenburg erfasst worden - und zwar am Tag von Rebeccas Verschwinden sowie erneut am Tag danach.

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