AFP, Kay Nietfeld

Altmaier will sich nicht auf Ende der Sondierungsgespräche festlegen

17.11.2017

Berlin (AFP) - Nach der Vertagung der Sondierungsgespräche über eine Jamaika-Koalition will sich Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) nicht festlegen, wie lange CDU, CSU, FDP und Grüne noch um Kompromisse ringen werden. "Wir sollten uns nicht unter Druck setzen lassen", sagte Altmaier am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Er hob zugleich hervor, dass die Parteien nicht "beliebig viel Zeit" hätten.

Altmaier geht jedenfalls davon aus, dass die Unterhändler der Parteien an diesem Wochenende weiter verhandeln. Sie würden die Tage dafür einsetzen, eine "gute Lösung" zu erreichen. "Ich halte die Probleme für lösbar", sagte der CDU-Politiker. Die Parteichefs und Verhandlungsführer hätten zudem die "notwendige Erfahrung", um diesen Prozess zu einem "guten Ende zu bringen".

In einem 15-stündigen Verhandlungsmarathon bis zum frühen Freitagmorgen war es den Parteien zuvor nicht gelungen, zentrale Streitpunkte auszuräumen. Vor allem in der Flüchtlingspolitik liegen die Positionen noch weit auseinander. Die Gespräche wurden deshalb unterbrochen und sollen am Freitagmittag fortgesetzt werden.

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