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Verlobung, Geburt, Schlussstrich: So emotional war das royale Jahr

25.12.2017

Große Gefühle in London, Kindersegen in Stockholm und ein trauriger Kaiser in Japan. 2017 war ein emotionales Jahr für viele Royals und Royal-Fans. Was alles los war, lesen Sie hier.

Queen und Co.

Die britischen Royals blicken auf ein wahrhaft aufregendes Jahr zurück, in dem ein Highlight das nächste jagte: Prinz Harry (33) und US-Schauspielerin Meghan Markle (36) verlobten sich Anfang November und gaben es Ende November offiziell bekannt. Vielleicht orientieren sie sich bei ihrer Hochzeit im Mai 2018 ja an der seiner Schwippschwägerin Pippa Middleton (34) mit James Matthews (42) im Mai 2017?

Beiden Paaren in jedem Fall ein Vorbild sein dürften Queen Elizabeth II. (91) und Prinz Philip (96), die am 14. November 2017 ihren 70. Hochzeitstag feierten. Eine ähnlich beeindruckende Zahl: Elizabeth ist seit 65 Jahren die Königin des Commonwealth - und das, obwohl die britischen Monarchen erst seit 100 Jahren aus dem Haus Windsor stammen.

So ein bisschen Abschied nehmen hieß es dagegen im Sommer. Während der Prinzgemahl Anfang August seinen letzten offiziellen Arbeitstag hatte, begann für den kleinen Prinz George (4) der Ernst des Lebens; Anfang September wurde er eingeschult. Zur Privatschule begleitete ihn allerdings nur Papa Prinz William (35) persönlich, denn Mama Herzogin Kate (35) war wegen ihrer dritten Schwangerschaft unpässlich. Ob das Baby wohl beim Besuch der königlichen Vorzeige-Familie im Juli in Deutschland entstanden ist?

Doch auch bei den Briten ist nicht alles eitel Sonnenschein: Dramatisch überschattet wurde das royale Jahr von Prinzessin Dianas 20. Todestag am 31. August. Auch Herzogin Camilla feierte ihren 70. Geburtstag aus diesem Grund im Juli nicht sehr groß. Mit einem kleinen Suchspiel endet 2017 für alle Fans der britischen Royals. Denn hinter welcher Stormtrooper-Uniform stecken denn nun Prinz William und Prinz Harry im neuen "Star Wars"-Film?

Die schwedische Familienmonarchie

Am schwedischen Königshof regierte der übliche Kindersegen. Prinzessin Sofia (33) und Prinz Carl Philip (38) bekamen Ende August ihren zweiten Sohn, Prinz Gabriel. Getauft wurde der kleine Kerl unter großer medialer Aufmerksamkeit ebenfalls bereits. Und das nächste Schweden-Baby ist auch schon wieder im Werden. Denn Carl Philips jüngere Schwester, Prinzessin Madeleine (35), ist mit dem dritten Kind schwanger. Darauf freut sich wohl auch Kronprinzessin Victoria, die ihren ganz großen Tag am 14. Juli feierte, denn diesmal war es ihr 40. Geburtstag.

Runde Geburtstage im hohen Norden

In Norwegen wurde auch Geburtstag gefeiert und zwar gleich dreifach. König Harald V. wurde am 21. Februar 80 Jahre alt, seine Frau, Königin Sonja, am 4. Juli ebenso. Zur großen Sause luden sie Familie, Freunde und andere gekrönte Häupter aber im Mai ins verregnete Oslo ein. Unter den Gästen war auch das norwegische Kronprinzenpaar Mette-Marit (44) und Haakon (44).

Kein leichter Schritt in Dänemark

Aus Dänemark erreichten uns erst eine schöne Nachricht: Königin Margarethe II. (77) und Prinz Henri (83) feierten im Juni ihre Goldene Hochzeit. Weil der Prinzgemahl sich ausgerechnet zu diesem Anlass nicht sehr freundlich äußerte - er wolle nicht neben seiner Frau beerdigt werden etc. -, sah sich der Hof im September gezwungen, seine Demenzerkrankung öffentlich zu machen.

Ein schönes Highlight gab es dann wieder im Herbst. Denn dieses Jahr kamen die sechsjährigen Zwillinge, Prinzessin Josephine und Prinz Vincent, in die Schule.

Königin Máximas Niederlande

Das niederländische Königspaar, Willem-Alexander (50) und Máxima (46), feierte am 27. April den 50. Geburtstag des Monarchen und am 2. Februar den 15. Hochzeitstag. Unvergessen sind die Tränen, die der Braut damals über die Wangen kullerten, als die Klänge eines argentinischen Tangos durch die Kirche hallten. Die Tränen galten ihren Eltern, die wegen der beruflichen Vergangenheit ihres Vaters, Jorge Zorreguieta, während der Militärdiktatur nicht zur Hochzeit in den Niederlanden anreisen durften.

Am 8. August musste sich die niederländische Königin nun endgültig von ihrem Vater verabschieden. Er starb mit 89 Jahren in Buenos Aires, Argentinien.

Die Fürsten vom Felsen

In Monaco gedachten Fürst Albert II. (59), seine Familie und alle Grimaldi-Fans der bis heute verehrten Fürstin Gracia Patricia (1929-1982), die am 14. September vor 35 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam.

Konflikte in Spanien

Für König Felipe VI. von Spanien (49) war 2017 kein einfaches Jahr. Im Februar wurde das Urteil gegen seine älteste Schwester, Prinzessin Cristina (52), und ihren Ehemann Inaki Urdangarin (49) in Palma de Mallorca verkündet: Sie wurde frei gesprochen, er schuldig. Das Urteil: sechs Jahre und drei Monate Gefängnis und 512.000 Euro Bußgeld. Im Herbst war Felipe dann im überaus dramatischen Katalonien-Konflikt gefordert.

Aufatmen in Belgien

Bei all den Aufregungen und Dramen ist auf ein Königshaus meistens Verlass. König Philippe von Belgien (57) und seine Familie sorgen für erheblich weniger Schlagzeilen als der Rest der blaublütigen Sippschaft. Und das ist wohl auch gut so, denn das Land hat mit seinem flämisch geprägten Norden und dem französisch-sprachigen Süden (Wallonien) ohnehin genug Konfliktpotential.

Der ferne Kaiser

Doch es gibt nicht nur in Europa interessante Adelsfamilien, sondern beispielsweise auch in Japan. Dessen Kaiser Akihito (83) gab nun aber bekannt, dass er am 30. April 2019 abdanken werde. Sein ältester Sohn Naruhito (57) wird ihm auf den Chrysanthementhron folgen. Neue Kaiserin wird dann seine Ehefrau, die Diplomatentochter Masako (54), die so viele Jahre mit ihrem royalen Schicksal haderte...

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