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Rolle rückwärts: Doch keine Oscar-Vergabe während der Werbepause

16.02.2019

Groß ist der Aufschrei unter Filmfans, aber auch Stars gewesen, als die Oscar-Academy verkündete, die Gewinner aus vier Kategorien bei der anstehenden Verleihung am 24. Februar während der Werbepause zu küren. Der Protest, den unter anderem die Filmemacher Quentin Tarantino (55), Spike Lee (61) und Martin Scorsese (76) in einem offenen Brief an die Academy öffentlich machten, hatte nun offenbar Erfolg. Denn wie die US-Seite "Variety" berichtet, sollen die Verantwortlichen diese kontroverse Entscheidung nun zurückgenommen haben.

Ursprünglich war vorgesehen, die Gewinner in "Beste Kamera", "Bester Kurzfilm", "Bester Schnitt" sowie "Bestes Kostüm" lediglich in einer der zahlreichen Werbeunterbrechungen zu ehren und im Verlauf des Abends dem TV-Zuschauer zu verkünden. So sollte die Veranstaltung auf drei Stunden Sendezeit gedrückt werden. Man habe sich laut des Berichts aber die harsche Kritik zu Herzen genommen und sich dazu entschieden, nun doch alle Preise "ohne Überarbeitung" und "in unserem traditionellen Format" zu zeigen, zitiert die Seite aus einer Pressemittelung der Academy.

Diese Entscheidung ist auch aus deutscher Sicht relevant. Denn der Beitrag "Werk ohne Autor" von Oscar-Gewinner Florian Henckel von Donnersmarck (45) ist neben "Bester fremdsprachiger Film" auch in der Kategorie "Beste Kamera" nominiert.

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