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Michelle Obama geht auf Donald Trump los

09.11.2018

Am 13. November erscheinen Michelle Obamas (54) Memoiren "Becoming: Meine Geschichte". Darin erzählt die ehemalige First Lady der USA aus ihrem Leben und ihrer Ehe mit Ex-US-Präsident Barack Obama (57). Doch die meiste Aufmerksamkeit erhalten zurzeit die Aussagen darin über den jetzigen US-Präsidenten Donald Trump (72). Denn die 54-Jährige nimmt kein Blatt vor den Mund und kritisiert Trump heftig.

Das kann sie Trump nicht verzeihen

Obama schreibt laut US-Medienberichten, dass sie von Trumps Wahlsieg 2016 geschockt gewesen war und sie versucht habe, "alles zu ignorieren". Unter anderem die "Washington Post" zitiert vorab aus dem Buch. Im Besonderen kritisiert die ehemalige First Lady offenbar Trumps Verhalten gegenüber Frauen. Sie prangert demnach unter anderem das berühmte "Access Hollywood"-Video aus dem Jahr 2005 an, in dem Trump im Gespräch mit Moderator Billy Bush (47) extrem abfällig über Frauen redete.

Das Video, aus dem auch das "Grab them by the pussy"-Zitat stammt, wurde im Wahlkampf 2016 von der "Washington Post" veröffentlicht. Obama fasst Trumps Botschaft so zusammen: "Ich kann dir weh tun und damit durchkommen."

Doch Obama scheint noch weiter zu gehen. Sie spricht demnach auch die Verschwörungstheorie an, die Trump über ihren Ehemann verbreitet hat. Es wurde behauptet, dass Trumps Vorgänger außerhalb der USA geboren sei, was ihm das Recht auf das höchste politische Amt des Landes verwehrt hätte. Denn nur Personen, die in den USA geboren werden, können für das US-Präsidentenamt kandidieren.

Die ganze Sache bezeichne Michelle Obama in ihrem Buch als "verrückt und bösartig" und "der zugrundeliegende Fanatismus und die Fremdenfeindlichkeit" in dieser Behauptung sei "kaum zu verbergen". Zudem sei die Verschwörungstheorie "gefährlich", da sie darauf abziele, "Idioten und Verrückte aufzuhetzen". "Was wäre, wenn jemand mit einem instabilen Verstand eine Waffe geladen hätte und nach Washington gefahren wäre", gibt die 54-Jährige zu bedenken.

Weiter soll sie schreiben: "Was wäre, wenn diese Person nach unseren Mädchen gesucht hätte? Donald Trump gefährdete mit seinen lauten und rücksichtslosen Anspielungen die Sicherheit meiner Familie." Und das könne sie ihm "nie verzeihen".

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