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Golden Globes: "Big Little Lies" setzt Siegeszug unbeirrt fort

08.01.2018

Bei den Golden Globes wurden neben den besten Kinofilmen auch die besten TV-Produktionen geehrt. Die Miniserie "Big Little Lies", die schon bei den Emmys acht Preise abstaubte, wurde ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und holte am Sonntagabend bei sechs Nominierungen stolze vier Preise. In der Kategorie "Beste Miniserie/TV-Film" siegte die Show ebenso, wie dank Alexander Skarsgård (41, "True Blood") im dazugehörigen Nebendarsteller-Segment.

Im Grunde konnte sich die Show nur selbst schlagen: "Beste Hauptdarstellerin, Miniserie oder TV-Film" gewann Nicole Kidman (50), die ebenfalls in dieser Kategorie für "Big Little Lies" nominierte Reese Witherspoon (41) ging folglich leer aus. Und auch bei der besten Nebendarstellerin balgten sich Laura Dern (50) und Shailene Woodley (26) dank "Big Little Lies" - mit dem besseren Ende für Dern, die den Preis mit nach Hause nehmen durfte.

"Game of Thrones" ohne Glück

Gegen ausgesprochen namhafte Konkurrenz setzte sich Ewan McGregor (46) durch. Für seine Doppelrolle in der dritten Staffel von "Fargo" gewann er als bester Hauptdarsteller einer Miniserie vor Robert De Niro (74, "The Wizard of Lies - Das Lügengenie"), Jude Law (45, "The Young Pope"), Kyle MacLachlan (58, "Twin Peaks") sowie Geoffrey Rush (66, "Genius").

"Beste Serie, Drama" wurde "The Handmaid's Tale - Der Report der Magd" und stach damit "Game of Thrones", "The Crown", "Stranger Things" und "This Is Us - Das ist das Leben" aus. Letztere Serie stellte in Person von Sterling K. Brown (41) dafür den besten Hauptdarsteller einer Drama-Serie. Das Pendant bei den Frauen ging derweil wieder an Elisabeth Moss (35) für "The Handmaid's Tale - Der Report der Magd", wie auch bei den Emmys 2017.

In den Comedy-Kategorien dominierte die Amazon-Serie "The Marvelous Mrs. Maisel". Die Show wurde als beste Comedyserie und mit Rachel Brosnahan (17) als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Ihr männliches Pendant ist Aziz Ansari (34) für seine Darbietung in "Master of None".