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Gewusst wie: Seren und Gesichtsöle richtig anwenden

19.12.2018

Für eine jugendliche Haut ist uns kein Aufwand zu groß, kaum ein Produkt zu teuer. Neben der klassischen Tages- und Nachtcreme haben längst auch hocheffektive Öle und Seren in unsere Badezimmer Einzug gehalten. Doch was genau bewirken diese, für wen sind sie geeignet - und wie unterscheiden sich die beiden Beauty-Produkte eigentlich?

Serum und Gesichtsöl: Was ist der Unterschied?

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Öl und Serum liegt in der Textur der beiden Pflegeprodukte. Seren werden auf Wasserbasis hergestellt und haben daher eine gelartige Konsistenz, die zwischen Öl und Creme liegt. Sie ziehen sehr schnell in die Haut ein und können bis in die tiefen Schichten vordringen. Das hochkonzentrierte Pflegeprodukt dient oft als Aufbaukur, zum Beispiel, um erhöhte Feuchtigkeit zu spenden, Hautirritationen auszugleichen oder Pigmentflecken zu reduzieren, kann aber auch dauerhaft in die Pflegeroutine integriert werden.

Gesichtsöle hingen setzen sich meist aus mehreren ätherischen Ölen zusammen und bilden einen Schutzfilm auf der Haut. Daher handelt es sich in der Regel um eine spezifische Pflege, zum Beispiel für extrem trockene oder anspruchsvolle Haut. Da Gesichtsöle zudem eine schützende Funktion der Hautbarriere haben, wirken sie auch schädlichen Umwelteinflüssen entgegen und bewahren die Haut vor einem Feuchtigkeitsverlust.

Sie polstern die Haut quasi von innen auf und verleihen ihr einen gesunden Glow. Gesichtsöle werden demzufolge nach einem Serum aufgetragen. Da sie sehr ergiebig sind, reichen ein paar Tropfen völlig aus. Je nach Zusammensetzung können sie übrigens auch bei fettiger und unreiner Haut angewendet werden.

Serum oder Gesichtsöl - was ist besser?

Da sich Seren und Öle in ihrer Wirkung und Zusammensetzung unterscheiden, bilden sie in der Hautpflege zwei unterschiedliche Produktkategorien. Ob man tatsächlich beides benötigt, hängt letztlich auch von der persönlichen Pflegeroutine ab. Wer sich morgens und abends gerne viel Zeit für eine intensive Pflege nimmt, ist mit beidem natürlich bestens beraten.

Trägt man nach dem Serum ein Öl auf die Haut, wird diese sowohl mit hochpotenten Wirkstoffen als auch mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt. Ein Tipp für eine Allround-Versorgung: Pro Anwendung einfach einen Tropfen Öl in die Tages- oder Nachtcreme geben! Aber auch mit der Entscheidung nur eines der beiden Produkte anzuwenden, macht man nichts falsch. Um eine Anti-Aging-Wirkung zu erzielen, sind Seren die bessere Wahl, Gesichtsöle hingegen schützen empfindliche Haut besser.