(hub/spot), imago images / Stefan Schmidbauer

Buch-Highlights: Diese Geschichten kamen an!

11.07.2019

Für Bücher-Fans brachte die erste Jahreshälfte 2019 eine Menge bemerkenswerten Lesestoff. Bestsellerautoren wie Ferdinand von Schirach (55) versorgten ihre Fans mit Geschichten, die ankamen. Hier eine Auswahl der beliebtesten Bücher der vergangenen Monate.

E. L. James bis von Schirach

Die autobiographischen Erzählungen, die Ferdinand von Schirach in "Kaffee und Zigaretten" wiedergibt, begeisterten bereits zahlreiche Leser und es dürften noch einige hinzukommen. "GRM: Brainfuck" heißt der Roman, mit dem Sibylle Berg seit April für Aufsehen sorgt: Vier britische Kids setzen ihre Hoffnung in Grime, kurz GRM, die größte musikalische Revolution seit dem Punk. In London erhält unterdessen jeder, der sich einen Registrierungschip einpflanzen lässt, ein Grundeinkommen. Die vier Kinder versuchen außerhalb des Systems zu überleben.

Den Erfolg ihrer "Shades of Grey"-Reihe konnte sie nicht wiederholen, aber allein der Name E. L. James genügte, um auch das neue Werk der Autorin an den Leser zu bringen. In "The Mister" verliebt sich der reiche englische Adelige Maxim in seine neue Putzfrau. Alessia stammt aus Albanien, ist gerade nach England gekommen, und schwebt in höchster Gefahr. Mit "Der Wal und das Ende der Welt" begeistert John Ironmonger: In einem kleinen Ort in Cornwall wird ein junger Mann angespült, um den sich die Dorfgemeinschaft kümmert. Doch dessen bisheriges Leben birgt Sprengstoff.

Von Androiden und Drachen

"Maschinen wie ich" heißt der Roman von Ian McEwan, in dem sich Charlie und Miranda verlieben. In ihrer Beziehung gibt es aber einen Dritten: Adam, einen der ersten lebensechten Androiden... Walter Moers sorgte unterdessen mit "Der Bücherdrache" für Nachschub: In Buchhaim erzählt man sich eine alte Geschichte. Sie handelt vom Drachen Nathaviel, den kein Buchling je gesehen hat. Hildegunst Zwei macht sich eines Tages auf den Weg in den Ormsumpf, wo der Drache hausen soll.

T.C. Boyle erfreute seine Fans zum Start des Jahres mit dem Roman "Das Licht": Der Bestsellerautor nimmt seine Leser darin mit in die 1960er Jahre. Eine Gruppe von Wissenschaftlern und Anhängern scharrt sich um den berühmten Harvard-Professor Leary, um die Wirkung von LSD zu erforschen. Ebenfalls im Januar erschien Michel Houellebecqs "Serotonin": Florent-Claude, Mitte 40 und angestellt im Landwirtschaftsministerium, hat seine große Liebe und durch die Antidepressiva seine Libido verloren. Er lebt in Paris in einer freudlosen Beziehung und träumt davon, sein Leben loszuwerden. Bis er tatsächlich verschwindet.

Spannende Geschichten

"Ein Sohn ist uns gegeben" heißt Commissario Brunettis achtundzwanzigster Fall, das neue Werk von Donna Leon ist im Mai erschienen: Kunsthändler Gonzalo Rodríguez de Tejeda macht sich darüber Gedanken, wer seine Schätze einmal erbt. Brunettis Schwiegervater fürchtet, seinem Freund Gonzalo könne Übles zustoßen. Der Commissario soll helfen... Mit "Die ewigen Toten" hat Simon Beckett seinen forensischen Anthropologen David Hunter in einen neuen Fall geschickt. Dieses Mal geht es um eine Leiche in einer Krankenhaus-Ruine. Aber die tote, schwangere Frau bleibt nicht der einzige gruselige Fund, den die Ermittler machen.

In Martin Walkers "Menu surprise: Der elfte Fall für Bruno, Chef de police" hat es Bruno mit einem Doppelmord zu tun... Einen Toten genau vor dem Lieblingsrestaurant des Kommissars gibt es dagegen in "Bretonisches Vermächtnis: Kommissar Dupins achter Fall" von Jean-Luc Bannalec. Und ausgerechnet jetzt sind Dupins Inspektoren beurlaubt... Ein großer Erfolg gelang auch Romy Hausmann mit ihrem Thriller-Debüt "Liebes Kind": Eine Mutter lebt mit ihren zwei Kindern in einer Hütte im Wald, weggesperrt von der Welt. Als ihnen die Flucht gelingt, ist der Alptraum aber noch nicht vorbei...

Die Geschichten der Promis

"Tatort"-Kommissar Axel Milberg erzählt in "Düsternbrook" über das Kieler Villenviertel, in dem Axel versucht, sich zurechtzufinden und die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Die-Ärzte-Star Bela B Felsenheimer legte mit "Scharnow" ebenfalls einen Roman vor: In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist nur scheinbar der Hund begraben. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet... "Kurt" heißt das jüngste Werk von Sarah Kuttner, eine emotionale Geschichte über Trauer und Verlust. Leichtere Kost lieferte Jürgen von der Lippe mit "Nudel im Wind", ein Roman rund um eine Abnehm-TV-Show.

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