AFP, MARK NAFTALIN

WHO: Ebola-Fall aus Millionenstadt in Demokratischer Republik Kongo gemeldet

17.05.2018

Genf (AFP) - Das lebensgefährliche Ebola-Virus hat in der Demokratischen Republik Kongo nun auch eine Millionenstadt erreicht. Aus der 1,2-Millionen-Einwohner-Stadt Mbandaka im Nordwesten des Landes sei eine Ebola-Erkrankung gemeldet worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag in Genf mit. Sie wurde demnach in Wangata, einem der drei Gesundheitsbezirke der Stadt in der Provinz Equateur, registriert. 

Die WHO hatte vergangene Woche über den erneuten Ebola-Ausbruch im Kongo informiert, bei dem bereits etwa 20 Menschen starben. Es ist bereits der neunte bekannte Ausbruch der Viruskrankheit in dem zentralafrikanischen Land seit 1976.

Die WHO will in dieser Woche mit einer Impfkampagne in dem Land beginnen. Dafür soll ein experimenteller Impfstoff zum Einsatz kommen.

Ende 2013 hatte eine verheerende Ebola-Epidemie mehrere westafrikanische Staaten heimgesucht. In den folgenden Monaten starben in Guinea, Sierra Leone und Liberia rund 11.300 Menschen an dem Virus.

Ebola ist eine oft tödliche Virus-Krankheit. Die Übertragung der Krankheit geschieht durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten.

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