AFP, Bodo Marks

Ursache für massenhafte Pottwal-Strandungen in Nordsee bleibt unklar

08.08.2018

Hannover (AFP) - Auch eine umfangreiche internationale Untersuchung hat keine eindeutige Ursache für die massenhaften Pottwal-Strandungen in der Nordsee vor zweieinhalb Jahren ergeben. Die damals verendeten 30 jungen Tiere verirrten sich vermutlich durch das "komplexe Zusammenspiel" nicht mehr genau rekonstruierbarer Faktoren, teilte die Tierärztliche Hochschule Hannover am Mittwoch mit. Unter ihrer Leitung hatten Wissenschaftler 27 der 30 Kadaver und die damals herrschenden Umweltbedingungen analysiert.

Wie die Forscher in ihrem jetzt in der Fachzeitschrift "Plos One" veröffentlichten Abschlussbericht schrieben, waren die Wale weder schwerwiegend erkrankt noch verletzt, sie waren auch nicht Opfer einer eindeutig nachweisbaren sonstigen Umwelteinwirkung. Sie waren im Januar und Februar 2016 innerhalb weniger Wochen an den Küsten verschiedener Nordseeanrainerstaaten aufgefunden worden. Allein 13 der Tiere strandeten im Nationalpark Wattenmeer in Schleswig-Holstein.

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